Genesis - Snowbound

Genesis
(Von der Platte “...and then there were three”)

 

 

vollständiger Text: Suche im Internet. (In Deutschland leider nicht mehr möglich. Berliner Anwaltskanzlei versendet Abmahnungen an Leute, die Songlyrik auf ihren Homepages haben! Vgl. http://www.kampfumsongtexte.de/

bzw.

http://www.kampfumsongtexte.de/unterschrift.php?id=24842

 

Deswegen hier nur der entscheidende Refrain als Zitat aus dem Song:)
 

        Hey there's a Snowman
        Hey, hey what a Snowman
        Pray for the Snowman
        Ooh, ooh what a Snowman
        They say a snow year's a good year
        Filled with the love of all who lie so deep

         

        Hey there goes the Snowman
        Hey there what a Snowman
        Hey there lies a Snowman
        Hey there was a Snowman

         

 

Comment:

 

Es war wohl so im November/Dezember 1978, da hatte ich mir einige neue Sachen gekauft, weil ich durch meine Arbeit in der Diskothek bei meinem Freund Günter Siebert einiges an Geld hatte. Unter anderem ein großes Kofferradio mit Cassettenrecorder. Ich suchte mir ein paar schöne Stücke von meinen Platten aus, damit ich sie vom Plattenspieler aus aufnehmen konnte.Völlig fasziniert blieb ich bei diesem Snowman-Lied hängen. Ich hörte es ganz oft von meinem Radio-Cassettenrecorder, wiederholte es ununterbrochen. Meine ganze Sehnsucht wurde mobilisiert, daß endlich dieser Nachtalp des Alleinseins vorbeisein würde. Daß ich endlich die richtige Frau finden würde. Ich fing sogar an zu weinen. Und noch heute rührt mich die Erinnerung daran ansatzweise zu Tränen. Die durch jenes Lied erweckte und ausgedrückte Sehnsucht muß offenbar eine dermaßen starke Kraft in mir erzeugt haben, daß ich dann tatsächlich wenige Monat später die richtige Frau gefunden habe. Es war im Februar 1979, und genau in dieser Zeit, als ich Barbara kennenlernte, waren ganze Regionen in Deutschland, vor allem in Norddeutschland, so eingeschneit, daß sie von der Außenwelt abgeschnitten waren. Es war wahrhaftig ein “Schneejahr”. Somit gilt in der Tat: “a snow year’s a good year”! Und mit Barbara zusammen konnte es gelingen: “Hey - there goes the snowman...”!

Im übrigen hat dann der Cassetten-Recorder in dem neuen Radio nie wieder funktioniert.

Die Grundlage jener Sehnsucht, die ich in dem Song Snowbound dargestellt fand, wurde von mir zwei Jahre später am 17.2.81 folgendermaßen ausgedrückt:

 

Im Wald

 

Leute! Leute! Das hat mich Jahre, Jahre gekostet. Im Wald. Ich war im Wald. In den Wäldern. Ohne Feeling. Leer. Protestierend dagegen, aber leer. Leute, wißt Ihr was das heißt? Eine Leere, unausfüllbar. Und trotzdem lebst du. Keine Sonne scheint dir, kein Stern leuchtet. Alles ist falsch. Die Wirklichkeit suchst du: verzweifelt wirst du zum Fanatiker der Wirklichkeit. Drückst Dich in Wäldern und Seminaren rum. Gastarbeiter kreuzen deinen bedrückten Weg. Du weißt nicht weiter. Mit Marx und Engels und ohne. Du schreitest dahin über leere Jahre. Keine Erfüllung, gefangen in Ideologien. Kein Ende, kein Ende. Jeweils hinter der nächsten Ecke: die Freiheit; dann kommt irgendwann der Abend der Zärtlichkeit.

 

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